El Frauenfelder

Objekte im Spiegel sind näher als sie scheinen

 

17. Januar bis 29. Februar 2020

 

Vernissage: Donnerstag, 16. Januar 2020, 18.30 Uhr

Einführung durch Sabine Arlitt, Kunsthistorikerin

Objekte im Spiegel sind näher als sie scheinen

 

El Frauenfelders Bilder vertreten die These, dass alle Wahrnehmungen der erweiterte Körper sind. So schaut man bei der Betrachtung gleichsam in den eigenen Körper.Es geht ihr beim Malen um Mechanismen und Strategien die das Schauen prägen und um die Suche eines Zusammenhalts.

Die inneren Landschaften zeigen ihre (Entstehungs-) Geschichte, Brüche, Risse, Abtragungen und Prothesen. Es gibt Gebiete die ganz überdeckt und überblendet sind, nur kleine Höhendifferenzen zeugen von unterliegenden Bewegungen. Ausschnitte von älteren Bildern gleichen Motivs überdecken teilweise das erst grad Entstandene.

In den Bildern sind fotografische Komponenten erkennbar. Die Fotografie weist auf den überholten Anspruch einen Moment in Raum und Zeit verorten zu können. Gibt es diese Momente, vielleicht in der Erinnerung oder sind sie auch dort Teil einer steten Verschiebung von Kontinentalschollen.

 

El Frauenfelder

Die 1979 geborene und heute in Ossingen lebende wie arbeitende Künstlerin hat sich ihren Erfolg in Zürich erarbeitet: 2015 gewann sie den Manor-Kunstpreis des Kantons Zürich. Einige der bedeutendsten Sammlungen der öffentlichen Hand (Stadt und Kanton Zürich, Stadt Winterthur), von Museen (Kunsthaus Zürich) sowie namhafter Unternehmen

(Zürcher Kantonalbank, Bank Julius Bär) enthalten Werke von El Frauenfelder.

Gebäude, 2019 © El Frauenfelder

Gebäude an Strasse 2, USA, 2019 © El Frauenfelder